Oktober 15, 2007
Krimi, Roman
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von Andreas Franz
Ein Serienkiller treibt in Frankfurt am Main sein Unwesen….brutal werden junge blonde Mädchen ermordet, vergewaltigt und verstümmelt.
Doch wer ist der Mörder? Julia Durant die Kommissarin stürzt sich mit Eifer in die Ermittlungen und endeckt dabei in der feinen reichen Gesellschaft düstere Geheimnisse.
Zu Beginn scheint man sich als Leser sicher zu sein wer der Täter ist, doch immer wieder tauchen Zweifel auf, wieder hat man für sich den Mörder ins Auge gefasst und ist dann schlußendlich verwundert wer der wahre Serienkiller ist.
Spannend geschrieben, wenn auch mit kleinen Längen, macht dieser Krimi Spaß. Mehr durch Zufall denn durch Absicht ist mir dieser Autor in die Hände gefallen doch ich denke es lohnt sich ein Blick auf die Nachfolger, da es sich in dem Fall um ein Buch aus dem Jahre 96 handelt, das Erstlingswerk sozusagen
Mai 27, 2007
Krimi, Roman
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Dieser Kriminalroman rechnet mit den “Herren mit der weissen Weste” ab. Es spielt in der fiktiven Kleinstadt Bramme, einem Ort mit etwa 80.000 Einwohnern.
Wir begleiten die Soziologiestudentin Katja Marciniak auf dem Weg zu ihren Wurzeln, erleben wie sie langsam und gegen enorme Widerstände ihr eigenes Familiengeheimnis -die Vergewaltigung ihrer inzwischen verstorben Mutter- zu lösen indirekt gezwungen wird, dabei sogar selbst in Lebensgefahr gerät.
Trotz aller Spannung läßt dieser Krimi dem Leser genügend Zeit für eigene Gedanken, Vergleiche mit selbst Erlebtem und Gehörtem, und ist dennoch zeitlos und relitätsnah, teilweise beklemmend.
Brammes “feine Gesellschaft” wird soziologisch auseinandergenommen, analysiert. Dies gelingt dem Autoren Horst Bosetzky, der hier nur unter seinem Küzel -ky schreibt, hervorragend. Kein Wunder, denn Bosetzky ist auch Professor für Soziologie…
Mai 20, 2007
Krimi, Roman
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Warnung: Wer diesen Krimi lesen möchte, MUSS unbedingt das Vorwort überspringen, da darin schon so viele Hinweise auf die spektakuläre Wende der Handlung gegen werden, so dass es eigentlich keinen Sinn macht das Buch zu lesen.
Es geht im Buch um einen erfolglosen Westernromanautor, der seinen Freund im nachweltkrieglichem Wien besuchen will. Dummerweise ist der Freund bei seiner Ankunft bereits durch einen Autounfall ums Leben gekommen. Wie so oft könnte damit das Buch bereits am Anfang zu Ende sein, hätte der Autor nicht davon gehört, dass die Polizei seinen Freund eines schrecklichen Verbrechens beschuldigt. Also beschließt er zu beweisen, was allerdings einige erstaunliche Entdeckungen zu Tage führt.
Für mich war das Buch nichts. Es war aus meiner Sicht einfach nur langweilig. Vielleicht lag es auch daran, dass der Handlungsbogen eines Krimis nicht funktioniert, wenn man weiß wie es ausgeht.
Wikipedia: Autor | Buch
April 12, 2007
Abenteuer, Gegenwartsliteratur, Horror/Mystery, Krimi, Roman
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Ein Buch das wirklich anders ist. Wenn man ein Buch aufschlägt sieht es aus wie ein Buch: Buchstabe an Buchstabe, Zeile an Zeile, alles in einer festen Form in immer der gleichen Schriftart und Farbe. Nicht so beim House of Leaves. Schon beim ersten aufschlagen spürt man, dass dieses Buch anders ist. Beim Lesen stößt man nicht nur auf verschiedene Schriftarten, Farben, Fußnoten und Querverweise sondern auch auf dem Kopf stehende Seiten, Querstehende Schrift, Seiten die nur ein Wort oder Satz enthalten, mit dem Text gemalte Bilder, dreidimensionale(!!!) Textgestaltung. Das allein macht vermittelt beim Lesen das Gefühl, dass dieses Buch etwas ganz besonderes ist und jedes Umschlagen der Seite lässt das Herz ein wenig höher Schlagen.
Aber nicht nur der Form, sondern auch der Inhalt weiß zu überzeugen. Ich versuche mich mal an einer kurzen Zusammenfassung. Johnny durchstöbert die ziemlich verwahrloste Wohnung des kürzlich verstorbenen Zampano. Dabei stößt er auf eine große Zettelsammlung die das Manuskript für eine wissenschaftliche Abhandlung über den Film The Navidson Record ist. Lustige Details am Rande Zampano war Blind und es stellt sich heraus, dass niemand etwas The Navidson Record gehört hat. Das Buch besteht hauptsächlich aus der Abhandlung über den Film, immer wieder unterbrochen durch Episoden aus Johnnys ziemlich chaotisch psychotischem Leben. The Navidson Record würde man aus heutiger Sicht wohl der Gattung Reality zuordnen. Der Fotograph Will Navidson zieht zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in ein Haus in Virginia. Dabei hat er überall Kameras installiert um das Leben der Familie zu filmen. Eigentlich nichts besonderes, bis Navidson eines Tages beim vermessen des Hauses feststellt, dass es Innen höher ist als Außen. Selbst nach unter Hinzuziehung von Experten und modernster Messtechnik lässt sich dieses Rätsel nicht lösen. Noch mysteriöser wird das Alles als plötzlich ein neuer Flur im Haus auftaucht. In diesem gibt es eine Tür die in ein großes, von Dunkelheit und Kälte gefülltes Labyrinth großer Räume führt. Diese physikalische Unmöglichkeit muss natürlich erforscht werden …
Wer wissen will wie es ausgeht muss wohl oder übel, das gesamte Buch lesen. Es lohnt sich, auch wenn es verdammt viel Text ist hat man am Ende doch ein Buch gelesen, welches in seiner Machart einzigartig ist.
April 3, 2007
Krimi, Roman
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Sex Sells. Zumindest in diesem Fall konnte ich mich dem Lockruf der Bild Erotik-Bibliothek nicht widerstehen.
Die Handlung ist schnell erzählt. Noras jüngere Schwester wurde gefesselt und ermordet aufgefunden. Doch die Polizei kann den Täter nicht überführen und so beschließt Nora den Täter auf eigene Faust zu überführen. Sie ist fest überzeugt, dass M, der mit ihrer Schwester harten SM praktizierte, der Mörder ist. Es entwickelt sich ein Spiel zwischen den Beiden. Sie muss mit ihm seine SM-Spielchen spielen und im Gegenzug erzählt er Nora etwas über ihre Schwester. Anfangs sträubt sie sich, aber später vertraut sie ihm immer mehr und beginnt zu zweifeln ob M wirklich der Mörder ist.
Das Buch ist aus meiner Sicht nichts Halbes und nicht Ganzes. Die Krimihandlung existiert nur zu Anfang und am Ende, ist nicht wirklich originell und die Wendungen sind durch zu offensichtlich gestreute Hinweise zu vorhersehbar. Auch so wahnsinnig erotisch fand ich es nicht. Zwar war anfangs ein gewisser Reiz dar, der verlor sich dann aber vollends in der Schilderung immer extremerer Spielweisen. Bleibt noch eine große Priese eingestreute Selbstfindung, welche auf mich einfach nicht realitätsnah oder sonst irgendwie fesselnd wirkte.
Ihr lest schon, dass ich von dem Buch nicht allzu begeistert war. Sicherlich ist die Handlungskonstellation sehr interessant, aber an der Umsetzung hat es gehapert. Gerade im Mittelteil bestand das Buch fast nur aus der Wiederholung eines Musters, was beim Lesen doch sehr ermüdend war.
März 14, 2007
Gegenwartsliteratur, Horror/Mystery, Kinder/Jugend, Krimi
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Ein absoluter Impulskauf aus der Amazon Resterampe für ganz wenig Geld. Trotzdem bin ich mir noch unschlüssig ob das Buch sein Geld wert war. Auch wenn es als Jugendbuch läuft finde ich es doch in vielen Bereichen zu einfach gestrickt. Die Personen sind höchst eindimensional, die Handlung unspektakulär dahinplätschernd und auch die Umsetzung war nicht besonders prickelnd. Alles in allem ein Buch welches man nicht unbedingt gelesen haben muss.
Dezember 8, 2006
Krimi
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Bei Film und Fernsehen machte ich immer einen ganz weiten Boden um Krimis, aber ich hatte in irgendeinem Blog mal eine sehr positive Kritik über das Buch gelesen und meine Vorurteile gegen Krimis über Bord geworfen.
2 Freundinnen wohnen in gemeinsam in einer WG. Zwei Tage nach einer Party wacht Ros auf und findet ihre Mitbewohnerin tot in der Dusche. Sie selber wurde unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. Da Ros unter Amnesie leidet und es keine forensischen Spuren am Tatort gibt tappt die Polizei lange im Dunkeln wer der Täter ist. Während der Ermittlungen verliebt sich Polizisten Bill, der die Ermittlungen leitet. Zwar hat die Polizei einen Hauptverdächtigen, allerdings reichen die Beweise für eine Verurteilung nicht aus. Also entschließt sich Ros vorzugeben sich wieder zu erinnern und belastet den Hauptverdächtigen, der Aufgrund ihrer Aussage lange gesiebte Luft atmen muss. An sich wäre das die Stelle des Happy-Ends würde Ros nicht einen anonymen Brief erhalten in dem sich jemand für die Falschaussage bedankt. Wer wissen will ob der Täter wirklich hinter Gittern sitzt muss sich das Buch zulegen.
In Büchern scheine ich Krimis wesentlich zugeneigter als in Bewegtbildern. Auch wenn ich die Liebesgeschichte etwas sehr uninteressant fand war es doch ein sehr spannendes und kurzweiliges Buch. Besonders gelungen fand ich die Erzählung aus der Ich-Perspektive, wobei zwischen den Sichten des Opfers Ros und des Polizisten Bill gewechselt wurde und man so die Geschichte aus zwei Sichtweisen betrachtet. Auch wenn die Personen mir zu eindimensional gezeigt werden ist die Handlung bis in die kleinsten Details gut ausgedacht und ausgearbeitet. Wenn alle Krimis so gut geschrieben wären könnte ich mich glatt noch für das Genre begeistern.
Oktober 10, 2006
Krimi, Unterhaltungsliteratur
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Von Jörg Juretzka
Kristof Kryszinski auf der Flucht vor der albanischen Drogenmafia, Koksdiebe werden hart rangenommen, geht auf das Kreuzfahrtschiff Equinox, schließlich will er nicht sterben.
Als Privatermittler soll er für Ordnung sorgen, doch schon kurz nach seiner Ankunft macht er Bekanntschaft mit einer Leiche.
Der Bordarzt redet von Selbstmord, Kristof sieht klar das nur ein Mord dahinter stecken kann und stiehlt die Leiche, bevor sie am nächsten Morgen der Seebestattung zum Opfer fällt.
Das Buch ist gut, aber zum großen Teil verwirrend geschrieben, zuviel hin und her zwischen den Kabinen und Menschen die entweder besoffen oder zugekokst sind.
Wer die Ruhe weg hat gern wieder mal zurück zu blättern wird an diesem Krimi seinen Spaß haben.
August 27, 2006
Krimi, Unterhaltungsliteratur
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Empfehlenswerte Unterhaltung, auch für nicht-Berliner (wie meiner Einer).
Die Geschichte ist spannend, die Idee ist gut. Witzig fand ich, das Petra, die Autorin, sich und ihre Familie ganz am Rande in den Roman eingearbeitet hat. Aber das nur am Rande.
Kommen wir zur Geschichte:
Berlin, Nikolaikirche. Es ist Nacht. Ein Mann, offenbar ein Erpresser erwartet in der alten Kirche sein Opfer. Es kommt zu einem Handgemenge, der Erprsser stirbt. Der Mörder malt einen Smily mit dem Blut des Erpressers neben dessen Gesicht. Grinsen neben grinsen.
Read the rest…
August 26, 2006
Krimi
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von Stephen King
Eine Leiche in Maine….wer King kennt findet das nicht ungewöhnlich.
Anfangs dachte ich es wird eine richtig spannende Story, leider dachte ich das auch nur.
Das Buch ist, trotz der nur 158 Seiten,für meinen Geschmack zu langatmig und langweilig.
Und wann immer ich dachte, jetzt kommt die Auflösung des Rätsels, wurde ich enttäuscht.
King at his Best titeln die Kritiker der großen Blätter, ich fands fade wenn auch mit guten, King typischen, Ansätzen.
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