Februar 26, 2007
Gegenwartsliteratur, Humor
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Eines der hirnlosesten Bücher, welches zu lesen ich das Mißvergnügen hatte.
“Eine Schimpftirade von A bis Z über die Geschmacklosigkeiten des modernen Lebens, die so gnadenlos ist, dass sie einen schon wieder heiter stimmt.”
Marie Claire
Das mit der Schimpftirade stimmt, der Rest nicht. Noch nicht mal der Untertitel “Kleines Universal-Lexikon des modernen Lebens”, was hingegen stimmt ist, dass es eines von vielleicht einer handvoll Bücher ist, welches ich bereue gekauft zu haben.
Das Buch ist nichts weiter als eine Aufzählung von Personen, Orten, Objekten und sonstigem, versehen mit einem Kommentar der beiden Autoren in etwa folgendem Stil:
Hare Krishna
Hare Hare Krishna
Hare Hare
Hare Scheiße
Scheiße
Scheiße Krishna
(wiederholen)
Also ziemlich fordernd, vor allem geistig! Eine wahre Herausforderung an das Gehirn des Lesenden bei diesem Geschreibsel zu überleben! “Scheiße” und “Arschloch” sind die universellen Umschreibungen für einfach alles. Angefangen bei “Abenteurer” bis hin zu “Zwei Wohnsitze!”. Ich bin zuweilen etwas sarkastisch oder gar zynisch gestimmt, aber selbst mir ist dieses Buch zu negativ. Es ist efach… hohl, sinnfrei, hirnlos:
Lautstärke von Fernsehwerbung
Zu laut.
Toll! Grandios beschrieben! Ein wahres Universal-Lexikon!
Oktober 11, 2006
Frauen, Humor, Roman
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von Jane Green
Drei Freundinnen - ein Thema : Baby?
Die eine hat eines, die eine will keines, und die dritte denkt ihre Beziehung mit einem retten zu können.
Während die eine mit den Beinen nach oben im Bett liegt, immer darauf hoffend schwanger zu werden, wird die bekennende Singlefrau ungewollt mit dem Thema Schwangerschaft konfrontiert.
Die dritte im Bunde ist so glücklich mit George das die kaum bemerkt wie oft sich ihr Ehemann die Zeit ” vor George ” zurückwünscht.
Mit Herz und Humor schreibt diese Autorin über den alltäglichen Wahnsinn, zwischen dem Wunsch ein Kind zu haben, ungewünscht eines zu bekommen, oder dem Gedanken an die Zeit vor dem Baby.
September 18, 2006
Humor, Unterhaltungsliteratur
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von Tommy Jaud
Pitschi aus Franken hat die Schnauze gestrichen voll, er will nicht zum 11. mal nach Mallorca *mallemallemum* er will kein Haus im Grünen, keine Kinder und auch Bienchen geht ihm nach 10 Jahren Beziehung genauso auf die Nerven wie Seppelpeter Senior.
Auf dem Flughafen täuscht er einen Überfall vor, der verhindert das er nach Mallorca *mallemallemum* muß, kauft sich ein Ticket nach Argentinien und fliegt in ein scheinbar neues, besseres, Leben.
Vollidiot hat mich zum lachen gebracht und das über alle Seiten, Resturlaub kann das nur phasenweise.
Der fränkische Dialekt ist in meinen Augen noch das beste an dem Buch, das einfach nicht so überzeugen kann, es ist zu leicht zu durchschauen und man weiß am Anfang schon wie es ausgeht.
Schade!
September 11, 2006
Humor, Unterhaltungsliteratur
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Nicht alle Männer sind Idioten! Einige sind Vollidioten! Ein Wahlspruch sondergleichen… Inhaltlich beschreibt es das Verhalten des durchschnittlichen Single-Vollidioten-Mannes in der Person des Simon Peters.
Simon arbeitet im T-Punkt, hasst seinen Job, sein Singleleben, Ikea-Single-Stühle, “30 C” und eigentlich jeden, der glücklicher ist als er selbst. Die Geschichte ist recht unterhaltsam geschrieben und besitzt durchaus Unterhaltungswert. Ein Buch für zwischendurch, leichte Kost, gut für ein paar Lacher, sonst aber nicht gerade überragend, eher Mittelmaß.
Das “gewisse Etwas” und ein guter Teil Spannung fehlen. Die Geschichte ist vorhersehbar und geradlinig.
Tommy Jauds Erfahrung als Drehbuchautor kommt zu stark durch. Bei einem Drehbuch kann man auf die Darstellung und die Ausdruckskunst der Schauspieler setzen, was bei einem Roman schlichtweg nicht möglich ist und in diesem Fall leider dazu führt, das die Charaktäre schlicht 2-dimensional und zu einfach erscheinen.
Der Roman wird ab Spätsommer 2006 (also im Moment) mit Oliver Pocher in der Hauptrolle verfilmt… caysis
- Buchkritik von Flash
August 27, 2006
Humor, Unterhaltungsliteratur
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Christopher Moore, der Autor der “Bibel nach Biff“, eines der besten und witzigsten Bücher überhaupt, hat mit “Der törichte Engel” endlich einen würdigen Nachfolger geschaffen.”Der kleine Dämonenberater“, “Der Lustmolch” und “Flossen Weg!” fand im Allgemeinen nicht so toll, eine Rezension dazu folgt noch.
Im törichtem Engel geht es um Weihnachten, Weihnachten in Pine Cove, einem winzigem Küstenkaff in Kalifornien.
Eine Frau erschlägt in einem Streit ihren als Weihnachtsmann verkleideten Exmann. Ein Versehen mit großen Folgen. Ein kleiner Junge beobachtet den Unfall und hat nur einen Wunsch: Read the rest…
August 24, 2006
Frauen, Humor, Unterhaltungsliteratur
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von Steffi von Wolf
Fünf, vom Arbeitgeber frustrierte Damen, in Hamburg, mitten auf dem Kiez.
Sie haben es satt Nackfotos für das schmierige Blättchen zu sortieren, Beiträge zu tippen, die über den IQ von einem Feldweg nicht hinaus gehen, sie wollen mehr.
Doch der Chef sieht das anders, tyrranisiert und drangsaliert die jungen Frauen, bis…sie zurückschlagen.
Plötzlich haben sie eine Leiche im Büro und Probleme an der Hacke.
Witzig geschrieben, wenn auch an manchen Stellen konfus, macht es Freude zu lesen wie Frauen ihren Weg, wenn auch sehr ungewöhnlich, gehen.
314 Seiten für 7,90 €
August 23, 2006
Fantasy, Humor
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von Dschey Ar Tollkühn
Wer das Buch wirklich schrieb wird uns wohl immer verborgen bleiben, doch das schmälert den Spaß an dem Buch in keinster Weise.
Wer sich nie an die Triologie der Herr der Ringe getraut hat, findet nun hier die Möglichkeit auf 191 Seiten die Geschichte zu erfahren.
Das man diesen Plot nicht allzu ernst nehmen sollte, ist als selbstverständlich anzusehen.
Wer auf die wahre Geschichte von Tolkien schwört liest es besser nicht, wer aber viel Sinn für Humor hat ist hier wirklich gut beraten.