Anonyma- Eine Frau in Berlin

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Untertitel:
Tagebuch- Aufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945

Anhand ihrer Tagebuch- Aufzeichnungen im o.g. Zeitraum hat die, hier anonyme, Autorin, die bei der Erstveröffentlichung dieses Buches unter ihrem Namen vielfach angegriffen wurde, eine wirklich spannende und zeittypische Geschichte zu Papier gebracht.

Sie beschreibt ihr Leben in jenen Tagen im zerstörten Berlin, als Lebensmittelmarken als Zahlungsmittel galten, der Tauschhandel und der Schwarzmarkt blühten, Plünderungen, das Kellerleben, die vielen “Zwangsverkehre” beim Einmarsch der Roten Armee und vieles mehr.

Aber auch ihren zähen Lebenswillen, mit dessen Hilfe sie verschiedene Überlebensstrategien entwickelt und schließlich, zumindest optisch einigermaßen unbeschadet, übersteht.

Die Autorin, die Anspruch auf Authenzität erhebt, ist in den beschriebenen Wochen etwa 30 Jahre alt und muss nach meinem Eindruck aus “besseren” Verhältnissen stammen, somit über ein höheres Bildungsniveau und entsprechendes ausgeprägtes Selbstbewusstsein verfügen als der Durchschnitt gleichaltriger Frauen jener Zeit. Insofern für mich kein “typisches” Schicksal, zumindest was ihr agieren und reagieren angeht.

Die vielen kleinen und großen beschriebenen Erlebnisse kannte ich in ähnlicher Form bereits aus der eigenen Familiengeschichte, insofern halte ich sie für glaubwürdig. Leider sind die Ortsangaben sehr verwaschen beschrieben und für mich -als gebürtige Berlinerin- nicht immer einwandfrei nachvollziehbar. Schade, es hätte mir geholfen mich noch mehr in die Lage der Autorin zu versetzen…

Ein trotzdem spannendes, empfehlenswertes Buch für Leser mit zeitgeschichtlichem Interesse.

PS:Ich liebe Dich

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von Cecelia Ahern

Im Spaß sagte Hollys Mann das er eine Liste hinterlassen würde wenn er eines Tages stirbt, das der Tod so schnell eintreten würde ahnten sie beide damals nicht.

Doch Gerry hinterließ ihr eine Liste, eine Liste zum weiterleben, und Holly muß ihr folgen, 12 Monate und jeden Monat darf sie nur einen Brief öffne, sie lebt nur für diese Briefe und merkt dabei kaum wie sich ihr Leben verändert.

Hier und dort eine kleine Geste, und immer der Satz PS: Ich liebe Dich, der Holly zeigt wie sehr sie Gerry vermisst und doch auch stets ein Wink zum weiter leben.

Nach und nach kehrt Holly ins wahre Leben zurück.

Dieses Buch kann dem Romantiker unter uns hin und wieder die Tränen in die Augen treiben, es ist schlicht aber schön und meiner Aufassung nach lesenswert.

Babyville

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von Jane Green

Babyville. RomanDrei Freundinnen - ein Thema : Baby?

Die eine hat eines, die eine will keines, und die dritte denkt ihre Beziehung mit einem retten zu können.

Während die eine mit den Beinen nach oben im Bett liegt, immer darauf hoffend schwanger zu werden, wird die bekennende Singlefrau ungewollt mit dem Thema Schwangerschaft konfrontiert.

Die dritte im Bunde ist so glücklich mit George das die kaum bemerkt wie oft sich ihr Ehemann die Zeit ” vor George ” zurückwünscht.

Mit Herz und Humor schreibt diese Autorin über den alltäglichen Wahnsinn, zwischen dem Wunsch ein Kind zu haben, ungewünscht eines zu bekommen, oder dem Gedanken an die Zeit vor dem Baby.

Gefangen hinter dem Schleier

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Von Sulima und Hala

Gefangen hinter dem Schleier.Das Leben in Afghanistan war nicht immer schlecht, zumindest lesen sich die ersten Seiten aus der Sicht von Sulima nicht mit dem bitteren Beigeschmack der Taliban den Ihre jüngere Schwester beschreibt.

Sulima erhält eine gute Schulbildung,wird für eine Frau gut behandelt und hat Freude am Leben.

Das ändert sich schleichend als ihr Vater ein streng gläubiger Muslim wird, nach seinem Tod wird Ihr Leben schwierig da der Bruder, nun der Herr im Haus, sie drangsaliert und bevormundet.

Sie flieht aus Afghanistan….

Hala zur Zeit der Flucht noch ein kleines Kind bleibt in Afghanistan und erlebt den Wechsel der Regierung bis hin zur Schreckensherrschaft der Taliban.

Sie durchlebt die Unterdrückung der Frauen und gerät schließlich selbst ins Fadenkreuz.

Auch sie flüchtet sich nach Amerika….

Dieses Buch ist nicht topaktuell sondern aus dem Jahre 2002, als die Anschläge auf das WTC passierten waren beide Frauen schon in den USA, aber es ist trotzdem ein sehr gutes Buch das einen streckenweise den Kopf schütteln läßt über die Grausamkeit von Menschen die angeblich Gott dienen.

Reeper Wahn

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von Steffi von Wolf

ReeperWahn.Fünf, vom Arbeitgeber frustrierte Damen, in Hamburg, mitten auf dem Kiez.

Sie haben es satt Nackfotos für das schmierige Blättchen zu sortieren, Beiträge zu tippen, die über den IQ von einem Feldweg nicht hinaus gehen, sie wollen mehr.

Doch der Chef sieht das anders, tyrranisiert und drangsaliert die jungen Frauen, bis…sie zurückschlagen.

Plötzlich haben sie eine Leiche im Büro und Probleme an der Hacke.

Witzig geschrieben, wenn auch an manchen Stellen konfus, macht es Freude zu lesen wie Frauen ihren Weg, wenn auch sehr ungewöhnlich, gehen.

314 Seiten für 7,90 €

Frisch gepresst

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Von Susanne Fröhlich

Frisch gepreßt.5 Tage im Wochenbett können so endlos erscheinen, so geht es auch Frau Schnidt.
Sie sagt die Geburt fühlte sich an als ob sie eine Wassermelone aus Ihrem Körper gepresst hat, und beschreibt das Leben auf der Wöchnerinnenstation.

Auf einem Zimmer mit der Dinkelbraut, deren Kind die Optik eines Tiefkühlhühnchens hat, und der Dame mit Verdauungsproblemen, die sie hinreichend erleutert.
Beim Lesen schossen mir die Tränen aus den Augen vor lachen, und das über 220 Seiten.

Auch wer keine Kinder hat kann sich in diese, überaus witzig beschriebene, Situation hineinfühlen.

Mütter werden sich widerfinden, und alle anderen einfach nur Spaß haben.