Joanne K. Rowling - Harry Potter And The Deathly Hollows

7:57 pm Fantasy, Kinder/Jugend, Roman

Das war er also der letzte Potter. Fans der Reihe werden nicht enttäuscht sein und mir hat es auch gefallen, auch wenn wieder Stellen gab, die mir sehr gefielen und andere die dann wieder komplett unten durch fielen. Zu letzteren gehörten vor allem diese lange Campingphase von Harry, Ron und Hermione. Ebenso langweilig fand ich dann auch den Endkampf in Hogwarts. Der mag für den Film ja ganz nett sein, aber als Leser war mir als Leser einfach zu lagegestreckt. Ganz schlimm fand ich auch den letzten Teil nach dem Motto 19 Jahre später der war ja so schmalzig, vorhersehbar und nichts sagend, sodass das Ende aus meiner Sicht komplett gegen die Wand gefahren wurde. Der Schluss ist für mich oft das wichtigste an einem Buch und es dann damit zu beenden zu sagen, dass die Narbe seit 19 Jahren nicht mehr juckte und alles gut ist, ist einfach uninspiriert.
Aber ich neige schon wieder dazu alles zu zerreißen, also auch mal die positiven Punkte. Wenn Harry mal nicht überlegt hat wie es weitergehen sollte sondern für Action sorgte war es eigentlich immer Lesenswert. Auch die Geschichten rund um die Hauselfen und zum Teil auch der Politik in der Zauberwelt waren doch recht spannend. Ebenso die Geschichte um die 3 Deathly Hollows und ihre magischen Gegenstände hat mich gut gefesselt. Ein nettes Zuckerchen für die Deutschen Leser war sicher die Seite 191, auf der man ein wenig von der Muttersprache lesen konnte.Der absolute Knaller für mich war dann aber die spektakuläre Wendung um Professor Snape. Grandios.
Unterm Strich ein typischer Potter, wenn auch nicht ganz so gut wie der fünfte Band, aber leider mit einem schwachen Ende.

Diese und weitere Buchkritiken gibt es beim literarischen Blogtett.

9 Responses

  1. juliaL49 Says:

    Ja, das letzte Kapitelchen hätte man weglassen können und es eher so wie im Abspann eines Films machen können mit “X machte das und das”, “Y heiratete Z und hatte n Kinder” etc.

    Aber so langgestreckt war es nicht wirklich. Man konnte sich so seine Theorien zusammenbasteln, die sich ständig änderten. Und es war nicht wie im fünften und sechsten Band, wo man ständig das Gefühl hatte, man weiß mehr als Harry und fast ins Buch steigen wollte, um ihn mit der Nase auf das scheinbar Offensichtliche zu stoßen.

    Außerdem waren 600 Seiten verglichen mit knapp 1000 Seiten wirklich gut zu verdauen :-)

  2. Antje Says:

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen :).

    Die “Snape”-Wendung hatte ich schon voraus gesehen - ok das lässt sich nun gut sagen - aber ich habe meine Tochter als Zeugin :D.

    Und mich - zum Beispiel - hat das Ende versöhnt ;) so unterschiedlich sind die Geschmäcker *g*.

  3. alex Says:

    Ich fand das Buch echt gut. Hab 607 Seiten lang nur geweint, entweder weil es einfach so schön war oder weil irgendwer gestorben ist *g*.
    Es war mal was anderes, also dass sie das ganze Jahr nicht in Hogwarts waren und die Snape-Wendung war super (und dass Harry seinen Sohn Albus Severus nannte :D).
    Manche Stellen waren leider sehr schmalzig, aber sowas gehört nun mal dazu.

    Und das letzte Kapitel hätte sie sich wirklich sparen können, wer sich mit wem zu einem Pärchen tut war sowieso klar *g*.
    Aber dieses Ende mit deren Kinder vermittelt (mir zumindest) so einen eindeutigen Schluss irgendwie, Friede Freude Eierkuchen.

    Trotz allem bin ich echt traurig, dass es zu Ende ist, hab 7 Jahre lang (damit meine ich, ich hab mit 9,10 begonnen) mitgelesen und es ging sich immer genau so aus, dass Harry in meinem Alter war :D

  4. grobekelle Says:

    Freunde von mir haben sich für nen Wocheende eingeschlossen, ohen Tel. und Internet. Wie crazy ist das denn?

  5. flash Says:

    Also ich habe mich am Harry Potter-Samstag auch von der Öffentlichkeit ein wenig abgeschirmt, bis ich am Sonntag (Nach)Mittag fertig war. Denn ein Tipp wie es ausgeht hätte sicher den Spaß verdorben.
    Das Ende wird sicher unter Potter-Fans sicher sehr gemisht aufgenommen werden. Für ein Buch, das so einen komplexen Handlungsstrang aufbaut ist das nach meiner Meinung einfach zu wenig, insbesonndere da die Entwicklungen scho vorher absehbar sind.

    Spannend wird sicher die Frage was J.K. Rowling nach Harry Potter schreiben wird.

  6. Doro Says:

    Also ich fand den letzten Band ja verglichen mit den anderen ziemlich enttäuschend. Nicht schlecht oder so- ich hatte nur einfach mehr erwartet. Das Ende mochte ich ja mal überhauptnicht. War einfach nicht mein Fall. Meine Meinung. Kann aber auch sein, dass ich mit zu hohen erwartungen angefangen habe, zu lesen.

  7. softl Says:

    ich meine, dass das ende des buches angebracht war, weil es sicher eingie geben wird, die es ohne dieses ende nicht verstanden hätten!!

  8. David Says:

    Die ersten 200 Seiten und das letzte Kapitel hätte man sich sparen können, ansonsten gewohnt gut.
    (Rowling hatte ja in allen Büchern das Problem, dass man die ersten 100-200 Seiten einfach mal vergessen kann.)
    Btw, das Buch heißt “…and the deathly hallows” nicht “hollows”

  9. Anonymous Says:

    huj,moi0ü mö ilnkuju5654554863561,3104,36410,41

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