Cees Nooteboom - Allerseelen

8:31 pm Gegenwartsliteratur, Roman

Endlich mal ein Buch aus der SZ-Bibliothek, welches in der modernen Zeit, um genau zu sein vor etwa 10 Jahren, spielt. Es geht dabei um einen Holländer in Berlin. Und irgendwie ist der Holländer wie die Stadt. Hinter ihm liegt eine schlimme Zeit und obwohl das Leben weiter gehen soll, ist er irgendwie in der Vergangenheit gefangen. Ständig taucht die Frage auf inwieweit das Vergangene gegenwärtig ist, inwiefern es überlebt hat und wie viel die Vergangenheit, wie wir sie kennen, mit der Vergangenheit wie sie war übereinstimmt.
Das Buch hat sich wirklich gut gelesen, auch wenn mir der rote Faden in der Handlung gefehlt hat. Vielmehr lebte es von der Atmosphäre, die man mit den Seiten aufsog.

One Response

  1. Martin Says:

    Der rote Faden… ich würde eher sagen, dass es ein Stilmittel ist, um die Orientierungslosigkeit des Protagonisten zu verdeutlichen.

    Mich hat dieses Buch gefesselt. Immer wieder werden faszinierende Gedanken ausgedrückt, meist um das Thema Vergänglichkeit und Vergessen, Fiktion und Realität herum. Dazu schafft es das Buch auch noch, etwas über Deutschland und Berlin zu erzählen. Faszinierend.

Leave a Comment

Your comment

You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Please note: Comment moderation is enabled and may delay your comment. There is no need to resubmit your comment.