Januar 31, 2007
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Ich bin versucht zu sagen, noch nie Bezeichnung Erotik-Thriller so falsch wie bei diesem Buch. Es lässt sich darüber streiten ob es erotisch ist, aber ein Thriller ist es definitiv nicht,
Eigentlich ist das Buch mehr die Beschreibung der Selbstfindung von Jesse, die als Empfangsdame bei einem renommierten Auktionshaus arbeitet. Nachdem ihr Freund die Beziehung beendete, freundet sie sich mit ihrem schwulen Kollegen an, welches sie in die New Yorker SM-Szene einführt und dessen “Sklavin” sie wird. Als sich ihr Kollege dann mit einem Mann zusammenkommt wirft sich Jesse seinem Intimfeind an den Hals.
Genauso schwach wie die Handlung ist auch der Tiefgang des Buches. Der Prozesser der Versklavung läuft ungefähr so ab:
Er: “Du bist jetzt meine Sklavin.”
Sie: “Okay.”
Zumindest der Schreibstil ist sehr angenehm, sodass ich es recht schnell durchgelesen habe. Es ist das ideale Buch um zur Entspannung etwas zu lesen ohne nachdenken zu müssen.
Januar 27, 2007
nicht zugeordnet
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André Linke, deren Erstlingswerk “Angriff der Flukes- Crystal Yorkshire Alfa” ich euch bereits in einem Interview mit ihr vorgestellt habe, kennt ihr spätestens nun, nachdem ich mich auch noch erdreistet habe eine Kritik über das Werk zu schreiben und hier zu veröffentlichen.
André stellt sich dem mutig und verlost, exklusiv und mit persönlicher Widmung ausgestattet, im literarischen Blogtett ein Buch hiervon.
Einzige Bedingung: Sie möchte ganz genau von euch wissen, warum dieses Buch gelesen werden muss.
Also: Denkt euch was hübsches aus, gerne witzig, aber auch kurz und einprägsam. Vielleicht wirds ja Andrés neuer Werbespruch… wer weiss das schon ?
Eure Vorschläge postet bitte bis zum Samstag, dem 10. Februar 2007, hier -und nur hier!- in die Kommentare. An anderer Stelle gemachte Vorschläge können leider nicht berücksichtigt werden.
Januar 26, 2007
Fantasy, Kinder/Jugend, Science-Fiction
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oder: Versuch einer Kritik
Es ist ein Unterschied, ob man das Cover eines Buches auf dem Bildschirm sieht, oder das Buch wahrhaftig in den Händen hält. Und so bekam ich auch ein anderes Verhältnis zu dem Buch, das mir durch seine dunklen Coverfarben zuerst eher seltsam anmutete, als ich es dann in den Händen hielt. Der gesamte Bucheinschlag ist auf Hochglanz gedruckt, was dem Buch die optische Leichtigkeit verleiht, die ein Jugendbuch haben sollte.
Ein erstes, kurzes Durchblättern ließ mich erst schmunzeln, denn ich las auf Seite 194: “Ich möchte den ulkigen Frosch wiederhaben! Buuäähh! Oh bitte, lieber Gott! Bitte, bitte! Gott? Gott? Wo bist du auf einmal hin?”
Gott? Gott? fragte nun auch ich mich… Ein Sci- Fi- Jugendbuch, in dem Gott vorkommt? Der ulkige Frosch war ja o.k…, aber Gott?!? Ich blätterte weiter und fand einige schwarz- weiße Manga- Zeichnungen. Weniger als ich ursprünglich annahm, nur einige wenige, die sich beim späteren Lesen als erklärend erwiesen. Mir fiel das positiv auf.
Ich wurde neugierig und begann zu lesen: Die ersten Seiten verwirrten mich total, denn plötzlich war von Gott keine Rede mehr. Vielmehr ging es um Lurders und Weltraumtaxen. Ich lernte Fruckley kennen und durfte ein Gespräch zwischen ihm und Dennis, dem Helden der Geschichte, belauschen, in dem es um Ungleichbehandlung beim Lohn ging. Es wurde spannend, denn dieses Thema scheint mir sehr aktuell. Las ich hier ein für Jugendliche lehrreiches Gleichnis? Ich las weiter und erfreute mich an dieser jugendlichen Sprache, die allerdings für meinen Geschmack manchmal etwas überstrapaziert wird. Das erschwerte mir das Lesen, ich musste mich teilweise sehr stark konzentrieren um den roten Faden nicht zu verlieren. Erschwert wurde dies u.a. auch durch ein hellblauhaariges, dunkelrotäugiges Mädchen, einen sprechenden Frosch mit lilanen Punkten u.ä.
André Linke baut, in dem ihr sehr eigenen Stil, vor uns eine grandiose Fantasiewelt auf. Führt uns mal ernst, mal humorvoll, durchaus erotisch (!), belehrend, aber auch wirklich lehrreich durch die Geschichte. Pubertäre Phasen werden genauso behandelt wie Freundschaft und Liebe, Jugendprobleme allgemein. Dabei fehlt auch Asley nicht, dieses zickige kleine Ding, das mir auf seltsame Weise bekannt vorkam…
André Linke kritisiert und philosophiert, zwingt den Leser förmlich zur Aufmerksamkeit, und so werden wir Zeuge an der Entwicklung von Dennis, der während dieser Lesereise eine gute Portion Selbstbewusstsein entwickelt, seinen Freunden und Gedanken.
Daran teilzuhaben macht Spaß und nicht selten schweiften meine Gedanken ab, weil ich mich an ähnliche, selbst erlebte Situationen erinnerte, was mich wiederum ablenkte…
Nichts desto trotz ein für Jugendliche sicher lehrreiches Buch, so sie denn bereit sind sich auf das Gedankenspiel philosophischer Gedanken einzulassen und für Nicht-Philosophen ein Sci-Fi- Gaudi der besonderen Art.
Januar 18, 2007
Kinder/Jugend, Science-Fiction
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Interview mit einer Debutantin
Erinnert ihr euch an die “Wrumm- Aktion” von André Linke? Sie sammelte im Sommer Blogger- Bilder mit “Wrumm”. Logisch, daß ich auch teilgenommen habe, mein Bild- Nr. 209 befindet sich in ihrer Serie 14. Ich sags nur, falls jemand nochmal schauen will…
Über die Wrumm- Aktion habe ich den Blog von André kennengelernt. Unter uns: Die ist noch abgedrehter, als es ihr Blog vermuten lässt, aber das behaltet bitte für euch. Sie selbst sagt über den Blog: “andrelinke.de ist eine Seite über meine Werke und mich, die ich selber pflege. Mein Blog ist ein Editorial mit meist skurrilen Gedankengängen meinerseits.” Na bitte, sag ich doch! …und das sie sich selber pflegt nahm ich auch an…
Jetzt hat diese junge Frau, die scheinbar vor nichts Respekt hat, zugeschlagen. Was hat sie getrieben? War es Wagemut, eine gesunde Portion Selbstbewusstsein, oder schlichtweg Größenwahn? Wahrscheinlich von Allem etwas. ABER: Sie hat Recht behalten, denn sie hat ihr Debut als Schriftstellerin abgelegt, ihr erster Roman ist veröffentlicht.
Liebe André, dazu erstmal die allerherzlichsten Glückwünsche! Ein Buch zu schreiben… also ich stelle mir das sehr spannend vor. Deswegen habe ich André ein paar Fragen gestellt, die sie mir netterweise beantwortet hat und die euch ja vielleicht auch interessieren:
1. Du hast Dir Großes vorgenommen: Ein Buch in sage und schreibe 5 (!) Bänden. Wie bist Du auf die Idee gekommen, gleich so ein Mammutwerk zu schreiben?
Ich hatte sehr schnell für 5 Episoden die Geschichte(n) im Kopf. Obwohl ich mich lange mit dem ersten Band “rumgeplagt” habe, beschäftigte ich mich immer noch gerne mit der Serie. Zwischendurch hatte ich sogar mit den Arbeiten an zwei anderen Romanen begonnen, aber ich habe gemerkt, dass es besser ist, Pausen einzulegen, statt in anderen Geschichten Abwechslung zu suchen. Ich beschäftige mich einfach zu gerne mit der Crystal-Yorkshire-Welt.
2. Wie lange hast Du am ersten Teil geschrieben und sind die anderen vier Teile ebenso umfangreich wie der erste Band, der ja immerhin 328 Seiten umfasst?
Es hat sechseinhalb Jahre gedauert, bis ich den Alpha-Band abschließen konnte. Ich habe etwa zehnmal neu angefangen - ich bin sehr selbstkritisch. Außerdem habe ich mehrmals monatelang pausiert, um Abstand zum Roman zu gewinnen. Die reine Schreibzeit weiß also nur Gott, falls er aufgepasst hat. Da ich für diese Serie inzwischen Schreibstil & Co. ausgearbeitet habe, werden die anderen vier Bände nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen. Voraussichtlich ist der erste Teil auch der längste. Der zweite Band zum Beispiel wird schätzungsweise um die 200 Seiten haben.
3. Wann werden die anderen Teile erscheinen?
Die zwei Illustratoren (Jinxin Li & Lorenz Hideyoshi Ruwwe) und ich haben uns vorgenommen, pro Band nicht mehr als 9 Monate Zeit zu missbrauchen.
4. Sind sie schon geschrieben?
Nein, noch nicht, aber es geht munter weiter. Das Manuskript zum zweiten Band wird demnächst abgeschlossen, die meisten Bilder sind fertig.
5. Es handelt sich um eine Sience- Fiction- Satire. Wieso hast Du Dich für diese Form entschieden?
Es ist eine interessante Sache, SciFi und Satire zu kombinieren. Es ist kein Geheimnis, dass Douglas Adams mich beeinflusst hat. Aber natürlich ist viel Eigenes und Unkonventionelles drin. Für die Satire hatte ich mich erst in der allerletzten Version entschieden, und plötzlich schrieb es sich viel besser. Davor war der Roman eine durchweg düstere, gar brutale Geschichte ohne die anderen Elemente, beispielsweise die philosophischen oder auch sinnlosen Aspekte in der Endversion. Es ist ein schönes
Gefühl, jemand anderen zum Lachen oder zum Nachdenken zu bringen.
6. Wird Dein Held, Dennis Stevens, während der nächsten vier Bände eine Veränderung erleben, sich entwickeln, reifer, erwachsener werden?
Auf jeden Fall, ja. Mit jedem Abenteuer wird er sicherer - vor allem, was den Umgang mit Gewalt betrifft. Wer viel mit Kriminellen zu tun hat, wird abgestumpft, in diesem Fall auch verbittert. Das soll sich später noch in seinem Äußeren wiederspiegeln.
7. Das Buch, über welches wir hier reden, heißt “Angriff der Fluks- Crystal Yorkshire Alpha” und der 1. Band ist bereits veröffentlicht und unter http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3938271833 zu bestellen. Wie schwer war es, einen Verleger zu finden?
So viele Verlage habe ich gar nicht angeschrieben… es waren nur drei, vier. Ich finde schon die Vorstellung frustrierend, etliche Manuskriptausdrucke an die großen Publikumsverlage zu schicken und 4 Monate zu warten, um dann eine Standard-Absage zu bekommen, weil der Text vermutlich nicht massentauglich ist. Durch die Veröffentlichung bei einem Kleinverlag erhoffe ich mir genügend gute Resonanz, um auf mich aufmerksam machen zu können.
8.Wenn man den Klappentext liest, springen einem Worte wie “Außerirdische, Trainingslager für Geheimagenten, Aliens” entgegen. Das klingt nach Kinderbuch…
Für ein Kinderbuch ist zu viel Erotik und Tiefsinniges drin, behaupte ich. Aber es ist auf jeden Fall auf Jugendliche ausgerichtet. Die Sprache ist in der Tat flappsig gewählt - nicht allein, um die Satire zu unterstreichen.
9. Legen Deinem Buch eigene Erfahrungen zugrunde? Sind Teile davon biographisch?
Viele Gedanken, Ängste, Fragen und Charakterzüge von mir selbst sind in das Buch eingeflossen. Auch von Personen aus meinem Umfeld wurden äußerliche sowie innerliche Merkmale auf Charaktere in der Geschichte übertragen.
10. Was wünscht Du Dir für Deine eigene Zukunft?
Das ist eine schwierige Frage. Es gibt viel, was ich noch machen möchte. Auf das Schreiben bezogen hoffe ich, bald ein breiteres Publikum ansprechen zu können. Das ist mein nächstes “Teilziel”.
Dann wünsche ich Dir, daß Du dieses Teilziel erreichst, eine Frau mit Biss scheinst Du mir auf alle Fälle zu sein, und so gesehen traue ich Dir das unbedingt zu, wünsche Dir weiterhinviel Erfolg und bin gespannt auf den 2. Band….
Januar 16, 2007
Unterhaltungsliteratur
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In dem vorliegenden Werk schildert Jem ihre Familienerlebnisse. Sie wuchs zusammen mit vier Geschwistern augenscheinlich in einer Bilderbuchfamilie und schildert einzelne kleine Erlebnisse aus dem Leben mit ihrer Familie. Im Mittelpunkt ihrer Schilderungen steht dabei nicht die Handlung, sondern die Gedanken und Empfindungen insbesondere ihren Geschwistern gegenüber, weshalb es im Buch auch keinen roten Faden gibt, was mich ja so ein wenig stört. Noch viel schlimmer ist allerdings, dass es ständig Sprünge, in der Zeit und Erzählperspektive, und Abschweifungen gibt. Dadurch konterkariert es sämtlichen Lesegenuss, welcher durch die recht gelungene Versprachlichung möglich wäre. Schade eigentlich, es gab gute Ansätze aber durch die konfuse Gestaltung hat das Buch für mich komplett seinen Reiz verspielt.
Januar 12, 2007
Roman
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Oh man. Wie soll ich mich bei diesem Buch nur als Literaturkritiker betätigen. Denn ehrlichgesagt habe ich das Gefühl das Buch intellektuell nicht ganz verstanden zu haben. Deshalb verweise ich mal ganz auf Wikipedia bevor ich den Geist des Buches verfehle.
Es gibt zwei Dinge an Büchern mag ich gar nicht: einen komplizierten Satzbau und Schilderungen die mehr offen lassen als sie erzählen. Beides kommt im Buch reichlich, trotzdem konnte ich dem Buch etwas abgewöhnen, da die erzählte Geschichte doch recht spannend war. Gut dazu beigetragen hat, dass die Gesamthandlung durch einzelne Episoden aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt wird. Auch ist der Ausflug in die Gesellschaft der Zeit um 1930 recht interessant, gerade wenn man immer wieder mit der abwertenden Betrachtungen der schwarzen Menschen konfrontiert wird.
Letztendlich haben mir der Schreibstil und das Fehlen eines guten Schlusses aber doch den Lesegenuss zu stark verdorben um das Buch wirklich weiterzuempfehlen. Ein Buch was man durchaus mal lesen kann, aber keinesfalls gelesen haben muss.
wikipedia: Autor | Buch
Januar 10, 2007
Horror/Mystery, Roman
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Eine Geschichte wie aus dem wahren Leben. Jessie Burlingame ist in ihren 40ern und mit einem erfolgreichen Anwalt verheiratet. Die Ehe ist nicht mehr die Beste und das Sexualleben wird mit einigen Fesselspielen aufgefrischt. Als Jessie gerade hübsch mit Handschellen ans Bett gefesselt ist, hat ihr Mann dummerweise einen Herzinfarkt. Das passiert ungefähr auf Seite 30 von etwas 420. Da sich der Vorfall in einer abgelegenen Ferienhütte stattfindet ist mit Hilfe von außen nicht zu rechen, so dass Jessie nichts anderes übrig als sich selbst zu befreien oder zumindest es zu versuchen. Mit den verzweifelten Befreiungsversuchen lässt sich allerdings kein Buch füllen, weshalb es als günstige Fügung des Schicksals anzusehen ist, dass Jessie im Kopf stimmen hört mit deren Hilfe während wie sprichwörtlich ans Bett gefesselt ist.
Das Buch hat insbesondere in den ersten zwei Dritteln mit einigen langatmigen Passagen zu kämpfen, aber es gibt immer wieder sehr spannende Passagen die das Buch durchaus lesenswert machen.
Wikipedia: Autor | Buch
Januar 4, 2007
Intern
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Heute habe ich mal zufällig in die Statistik geschaut und gesehen, dass wir gestern zum ersten Mal mehr als 100 Besucher auf unserem Blog begrüßen konnten.