A Long Way Down

Gegenwartsliteratur, Roman 25 Comments

Gelesen habe ich schon viele Bücher. Nur wenige waren wirklich gut. Viele waren ok, so einige mittelmäßig und ein paar auch so schlecht, das ich dann doch nach ein paar Kapiteln das Buch einfach weg legen musste.Bei dem folgenden Buch weiß ich noch nicht ganz genau wo ich es einordnen soll. Es gehört aber auf jeden Fall mindestens zu den guten.

A Long Way DownDas Buch, das ich vor kurzem gelesen habe, es heißt “A Long Way Down” und wurde von Nick Hornby geschrieben. Und es beschreibt die Geschichte von 4 Menschen, die verschiedener nicht sein können.
Es geht um einen mehr oder weniger erfolgreichen Fernsehmoderator, der nach einer sexuellen Erfahrung mit einer 15 jährigen kurz den Knast besuchte. Um eine alternde Katholikin, die nach einer einzigen sexuellen Erfahrung schwanger wurde und ein Kind zur Welt brachte, das seit der Geburt in einem Wachkoma liegt. Um einen Rockmusiker aus den USA, der seine Band und seine Freundin verlor. Und um ein freches Mädchen die aus einer Familie kommt, wo die Schwester scheinbar Selbstmord begangen hat und die Probleme mit einer Liebschaft hat.
Auf den ersten Blick haben all diese unterschiedlichen Menschen nicht viel miteinander, nur eines verbindet sie, denn alle wollen sich in einer Silvesternacht von ein und dem selben Londoner Hochhaus stürzen. Und treffen dort oben aufeinander. Nach einer Weile entscheiden sie sich doch erst einmal nicht umzubringen, sondern zu gucken ob es vielleicht doch anders geht un verabreden sich für einen späteren Zeitpunkt am selben Ort.
Und hier beginnt dann die eigentliche Story die immer wieder aus den Gesichtspunkten der unterschiedlichen Charaktäre erzählt wird. Hierbei geht es darum herauszufinden, wie es dazu kommen konnte das sie sich dort oben wiederfanden und ob es sich lohnt weiter zu leben. Hierbei finden sie sich als Gruppe wieder, die eigentlich keine ist und trotzdem wollen sich alle irgendwie helfen wieder ins Leben zurück zu finden.

Das Buch geht dabei auf eine mehr oder weniger ironische und teilweise lustige Art und Weise an das Thema Selbstmord heran. Es zeigt einem auf aus was für normalen Gründen Leute diesen Weg für sich einschlagen. Man kann die Hoffnungslosigkeit der Charaktäre mitfühlen. Und auch wenn es einem verschiedene Wege zeigt, wie die Charaktäre damit versuchen umzugehen, so ist es sicherlich kein Ratgeber gegen Selbstmord oder irgendeine Art von psychologishen Buch. Aber es bringt einem dazu sein eigenes Leben mal wieder zu reflektieren und zu schauen wo man eigentlich selbst irgendwann mal hin möchte und was einem wichtig ist im Leben.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

nicht zugeordnet 8 Comments

von J.K.Rowling Deutsche Ausgabe

Flash hatte das Buch ja bereits im Juli in den Händen und hat sich netterweise mit den Ausagen über das Buch zurückgehalten denn so wirklich wollte ja keiner der nicht genug Englisch kann wissen wie es ausging, mußten wir anderen doch warten bis zum letzten Samstag.

Meine Ausgabe habe ich gestern abend zugeschlagen und war zufrieden mit dem Ergebnis auf das wir nun Jahre lang hingelesen haben.

Ich teile die Meinung das die Campingtour zu lang hingezogen wurde :-)

Harry, Ron und Hermine machen sich auf den Weg die Heiligtümer des Todes zu finden, dabei verlieren sie, erinnert etwas an HDR, immer wieder auch die Kontrolle über sich selbst, da ist die Gier, die Wut und das Misstrauen in den anderen.

War Dumbledore ein schlechter Mensch? Snape ein Mörder? Harry wird immer wieder von Zweifeln geplagt, kann er seine Aufgabe erfüllen, will er diese Bürde tragen.

Es sterben Menschen die ihm am Herzen liegen,und er ist machtlos gegen diesen großen Zauberer der die Macht an sich reißt.

Dann sieht er mit an wie Snape von seinem Herren ermordet wird, wie eine glänzende Flüßigkeit aus Snapes Körper läuft, hört das Flüstern ” nimm sie” und plötzlich scheint alles wieder einen Sinn zu ergeben.

Das Denkarium zeigt ihm den wahren Snape, ich bin verdammt froh das der genau so ist wie ich es immer gehofft habe, und Harry weiß welchen Weg er gehen muß.

Stirbt Harry? Die Frage hat uns alle beschäftigt und Ja er stirbt. Er erfüllt seine Aufgabe und gibt sein Leben.

Sein Leben?

Ok hier beende mich meinen Beitrag zu diesem Buch denn alles will ich dann auch nicht verraten, weil will das Buch dann noch lesen?

Mir hat es gefallen und ich bin nicht böse das ich soviele Jahre warten mußte um zu erfahren wie es ausgeht.

Ich wünsche viel Spaß beim selber lesen

jung, blond, tot

Krimi, Roman 1 Comment

von Andreas Franz

Ein Serienkiller treibt in Frankfurt am Main sein Unwesen….brutal werden junge blonde Mädchen ermordet, vergewaltigt und verstümmelt.

Doch wer ist der Mörder? Julia Durant die Kommissarin stürzt sich mit Eifer in die Ermittlungen und endeckt dabei in der feinen reichen Gesellschaft düstere Geheimnisse.

Zu Beginn scheint man sich als Leser sicher zu sein wer der Täter ist, doch immer wieder tauchen Zweifel auf, wieder hat man für sich den Mörder ins Auge gefasst und ist dann schlußendlich verwundert wer der wahre Serienkiller ist.

Spannend geschrieben, wenn auch mit kleinen Längen, macht dieser Krimi Spaß. Mehr durch Zufall denn durch Absicht ist mir dieser Autor in die Hände gefallen doch ich denke es lohnt sich ein Blick auf die Nachfolger, da es sich in dem Fall um ein Buch aus dem Jahre 96 handelt, das Erstlingswerk sozusagen

Joanne K. Rowling - Harry Potter And The Deathly Hollows

Fantasy, Kinder/Jugend, Roman 9 Comments

Das war er also der letzte Potter. Fans der Reihe werden nicht enttäuscht sein und mir hat es auch gefallen, auch wenn wieder Stellen gab, die mir sehr gefielen und andere die dann wieder komplett unten durch fielen. Zu letzteren gehörten vor allem diese lange Campingphase von Harry, Ron und Hermione. Ebenso langweilig fand ich dann auch den Endkampf in Hogwarts. Der mag für den Film ja ganz nett sein, aber als Leser war mir als Leser einfach zu lagegestreckt. Ganz schlimm fand ich auch den letzten Teil nach dem Motto 19 Jahre später der war ja so schmalzig, vorhersehbar und nichts sagend, sodass das Ende aus meiner Sicht komplett gegen die Wand gefahren wurde. Der Schluss ist für mich oft das wichtigste an einem Buch und es dann damit zu beenden zu sagen, dass die Narbe seit 19 Jahren nicht mehr juckte und alles gut ist, ist einfach uninspiriert.
Aber ich neige schon wieder dazu alles zu zerreißen, also auch mal die positiven Punkte. Wenn Harry mal nicht überlegt hat wie es weitergehen sollte sondern für Action sorgte war es eigentlich immer Lesenswert. Auch die Geschichten rund um die Hauselfen und zum Teil auch der Politik in der Zauberwelt waren doch recht spannend. Ebenso die Geschichte um die 3 Deathly Hollows und ihre magischen Gegenstände hat mich gut gefesselt. Ein nettes Zuckerchen für die Deutschen Leser war sicher die Seite 191, auf der man ein wenig von der Muttersprache lesen konnte.Der absolute Knaller für mich war dann aber die spektakuläre Wendung um Professor Snape. Grandios.
Unterm Strich ein typischer Potter, wenn auch nicht ganz so gut wie der fünfte Band, aber leider mit einem schwachen Ende.

Diese und weitere Buchkritiken gibt es beim literarischen Blogtett.

Max Frisch - Mein Name sei Gantenbein

Roman 3 Comments

Mein Name sei Gantenbein ist eines der Bücher gewesen auf das ich sehr gespannt war, da der Name Gantenbein bereits in meinen Sprachgebrauch eingeflossen ist, ohne dass ich wusste warum.
Nun weiß ich es, aber ich weiß noch nicht ob mir das Buch überhaupt gefallen hat. Hinter dem Buch steckt eine ziemlich abgefahrene Idee. Ein Mann stellt sich vor er würde so tun als sei er blind und fortan als sehender Blinder durch das Leben wandeln.
Gerade zu Beginn macht das Buch wirklich Spaß dieser Gedankenwelt zu folgen. Aber mit dem Fortschreiten des Buches wird das Buch etwas zu konfus und verwirrend da der Mann in seiner Phantasiewelt immer Veränderungen vornimmt und die Geschichte dadurch sehr inkonsistent wird.

Wikipedia: Buch | Autor

Ian McEwan - Der Zementgarten

Roman 1 Comment

Im Moment lese ich die SZ-Bibliothek ja hintereinander weg um den Anschluss nicht komplett verliere. Im Zementgarten wird die Geschichte von 4 Kindern/Jugendlichen erzählt, die nach dem Tod der Mutter zu Vollwaisen werden. Um nicht getrennt zu werden und ins Heim zu kommen beschließen sie die Mutter im heimischen Keller einzuzementieren und fortan selber für sich zu sorgen. Das klappt natürlich eher schlecht als recht, da die Jugendlichen mehr an sich, als an die Familiengemeinschaft denken. Auf diese besinnen sie sich erst, als ihr Geheimnis aufzufliegen droht.
Auch wenn es recht spannend klingt, so fand ich das Buch doch eher dröge. Diese Anti-Haltung des Protagonisten hat sich vollends auf mich übertragen, da half auch die inzestuöse Schwärmerei für die Schwester nichts.

Wikipedia: Buch | Autor

Ein kleines Gimmick zur Kommunikation

Intern 5 Comments

Da wir in den letzten Monaten festgestellt haben das einige Menschen sich gern ausgiebig in den Kommentaren unterhalten, und schulisch beraten haben, sind wir zu dem Entschluß gekommen eine Shoutbox zu installieren.

Da wir bei älteren Beiträgen die Kommentarfunktion, wegen erhöhtem Spamaufkommen, eventuell schließen werden, möchten wir doch die Möglichkeit bieten sich auszutauschen.

Wir hoffen das euch dieser Dienst gefällt und er nicht von Spammern oder ähnlichem missbraucht wird.

Also viel Spaß mit der Shoutbox und immer daran denken ” Fair bleiben”

Cees Nooteboom - Allerseelen

Gegenwartsliteratur, Roman 1 Comment

Endlich mal ein Buch aus der SZ-Bibliothek, welches in der modernen Zeit, um genau zu sein vor etwa 10 Jahren, spielt. Es geht dabei um einen Holländer in Berlin. Und irgendwie ist der Holländer wie die Stadt. Hinter ihm liegt eine schlimme Zeit und obwohl das Leben weiter gehen soll, ist er irgendwie in der Vergangenheit gefangen. Ständig taucht die Frage auf inwieweit das Vergangene gegenwärtig ist, inwiefern es überlebt hat und wie viel die Vergangenheit, wie wir sie kennen, mit der Vergangenheit wie sie war übereinstimmt.
Das Buch hat sich wirklich gut gelesen, auch wenn mir der rote Faden in der Handlung gefehlt hat. Vielmehr lebte es von der Atmosphäre, die man mit den Seiten aufsog.

Parallelwelt

Roman 3 Comments

von Tine Wittler

Marnie Hilchenbach… Ihr Job als Online Redakteurin wird gestrichen und sie steht auf der Straße,zusammen mit 4 Millionen anderen…Arbeitslos

Da zerbricht ihr Gefüge aus Job und Freunden, für die sie viel zu selten Zeit hatte, schließlich war sie stets arbeiten.

Nun ist sie öfter mit ihren Freunden zusammen als ihr lieb ist und ein neuer Job ist nicht in Sicht.

In diesem Buch wird beschrieben das es jeden treffen kann arbeitslos zu sein und wie Marnie damit umgeht.

Mir fehlte da etwas Ironie, schwarzer Humor, um ein solch schweres Thema anzugehen. Zu seicht plätschert es dahin entlockt einem hin und wieder mal ein Lächeln aber zum lachen brachte es mich nicht.

Doch genau das war auf dem Klappentext zu lesen ” Ein extrem lustiges Buch”

Es war, aus meiner Sicht, nicht lustig, leider…

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